AlteMusik.Wien
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HARTMUT SCHULZ - BARITON - ALTE MUSIK

A Pilgrimes Solace
John Dowlands letztes Werk

 

„A Pilgrimes Solace“ – des Pilgers Trost – ist John Dowlands letztes von eigener Hand publiziertes Werk aus dem Jahr 1612. Von seinem Schwanengesang zu reden, wäre allerdings übertrieben, der Komponist lebte nach Erscheinen noch 14 Jahre.

 

Trotzdem liegt ein Gefühl der Wehmut und des Abschieds über diesem Zyklus, wobei dies Empfindungen sind, die Dowlands Musik generell prägen. Er ist und bleibt der große Melancholiker unter Englands Renaissance-Komponisten.

 

Das Marienleben
Geistliche Lieder von Oswald von Wolkenstein

Einzigartige Marienlieder von einem der Großen des mittelalterlichen Minnesangs. Oswald von Wolkensteins Musik ist von einer berührenden Intensität, die auch heutige Zuhörer in ihren Bann zieht.

 

Der Mond ist aufgegangen
J.P.A. Schulz und das geistliche Lied

Aktuelle Termine

Samstag, 17.04.2021

 

- verschoben auf 2022 -

Burg Ludwigstein

Kurs "Musik des Nordens"

 

Freitag, 21.05.2021, 20:00 Uhr
Wotrubakirche, Wien

"Pilgrimes Solace" John Dowland

 

Samstag, 29.05.2021, 19:30 Uhr
St. Laurentius, Sollenau

"Marienleben" Oswald von Wolkenstein

 

Freitag, 30.07.2021, 19:30 Uhr

Altes Rathaus, Wien

Gluck, Haydn u.a.

 

Freitag, 10.09.2021, 19:30 Uhr
St. Remigius, Opladen "Pilgrimes Solace"

 

Samstag, 11.09.2021, 20:00 Uhr
St. Thomas Morus, Gießen "Pilgrimes Solace"

 

Sonntag, 12.09.2021, 16:00 Uhr
St. Servatius, Hoffnungsthal "Pilgrimes Solace"

 

Donnerstag, 23.09.2021, 20:30 Uhr
Peregrinikapelle, Wien "Pilgrimes Solace"

 

Samstag, 20.11.2021, 19:00 Uhr
Kaisersaal, Wien "Der Mond ist aufgegangen"

 

Samstag, 14.05.2022, 20:00 Uhr
St. Nikolaus, Halbenrain

"Pilgrimes Solace" John Dowland

 

  

Musik der Vergangenheit - Musik der Gegenwart

 

Als Sänger habe ich mich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Musik des Mittelalters und mit den Ursprüngen der Volksmusik beschäftigt. Daraus sind etliche Konzertprogramm entstanden. Teils zusammen mit Kollegen, teils alleine.

 

Ich möchte dabei vor allem einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass die wunderbare Musik dieser Epoche wieder in unsere Konzerträume und Kirchen zurückkehrt. Darum spiele ich keine "Reenactment-Musik" für Mittelaltermärkte, aber auch keine "reine Lehre" für den akademischen Musikbetrieb. Ich versuche vielmehr, den Strukturen der Werke nahe zu kommen und mich in die Klangwelt "meiner" Komponisten einzufühlen. Und die Ergebnisse dann mit den Instrumenten der Gegenwart hörbar zu machen.

 

Also Gitarre statt Laute und Oboe statt Zink? Ja, denn ich möchte erreichen, dass diese Musik nicht nur als Exotikum angehört wird, sondern auch von interessierten Zuhörern mit nach Hause genommen und gespielt werden kann - dafür ist eine Übersetzung auf unser heute übliches Instrumentarium notwendig.

 

Und dafür ist es auch notwendig, die bearbeiteten Stücke verfügbar zu machen. Darum publiziere ich im Abschnitt "Noten" einige Stücke zur freien Verwendung. Viel Spaß damit!

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